March 12, 2021

Corona-Lockdown: Was tun gegen den Lagerkoller?

Corona-News

Klare Tagesabläufe schaffen

Das A und O sind klare Tagesabläufe – und das gilt für alle Altersgruppen. Besprechen Sie mit ihrer Familie Aufgaben und Tätigkeiten für den Tag und tragen Sie diese in einem für alle sichtbaren Wochenplan ein. Für viele Kinder ist es hilfreich, wenn feste Aufsteh- und Zubettgehzeiten wie zu Kindergarten- und Schulzeiten beibehalten werden.

Aktiv bleiben

Jeder Mensch braucht Bewegung, um Stress und negative Gefühle abbauen zu können – am besten über den Tag verteilt. Schaffen Sie Kinder möglichst viel Bewegungsmöglichkeiten. Machen Sie einen Ausflug in den Wald oder einen Spaziergang durch den Park. Mit älteren Kindern können Sie zum Beispiel Radtouren machen oder sich zum gemeinsamen Joggen und Workout verabreden. Im Internet findet man zahlreiche Fitnessangeboten, die man in den Tagesablauf einplanen kann.

Keine gegenseitigen Vorwürfe

Die aktuelle Situation ist für alle Familienmitglieder schwierig. Stress kann bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu Wutausbrüchen, Angst oder Trauer führen. Nehmen Sie diese Reaktionen nicht persönlich, sondern suchen Sie gemeinsam eine Lösung für das aktuelle Problem.

Auszeit nehmen und Optimismus bewahren

Schaffen Sie sich selbst Pausen vom Nonstop-Familienleben. Vereinbaren Sie klare Zeiten, in denen jeder das tun darf, was er möchte, ohne den anderen zu stören. Bauen Sie Möglichkeiten der selbstständigen Beschäftigung auf. Geben Sie Ihren Kindern das Gefühl, dass Sie als Familie diese Zeit bewältigen können. Alltägliche Aufgaben wie Schularbeiten und Hausarbeit zu erledigen, kann dabei eine große Hilfe sein und Orientierung geben.

Was macht Ihnen Spaß? Was entspannt Sie? Was macht Ihren Kindern Freude? Planen Sie solche erholsamen und entspannenden Dinge für alle ein. Das entlastet Sie als Familie und gibt Ihnen die Kraft, durch den Alltag zu kommen.

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Tauschen Sie sich aus – Ihre Freunde und Familienmitglieder machen gerade Ähnliches durch wie Sie. Auch wenn der direkte Kontakt zur Familie, zu Freunden und Bekannten zurzeit nur stark eingeschränkt möglich ist, können Sie sich über soziale Medien, übers Telefon oder Briefe austauschen und gegenseitig stärken. . Nutzen Sie Skype, WhatsApp etc., um trotz Kontaktbeschränkungen Kontakte zu ermöglichen.

Bevor nichts geht mehr…

Sollten Sie merken, dass Sie an Ihre Grenzen kommen: Nehmen Sie Kontakt zu professionellen Einrichtungen auf. Bei einer akuten Krise oder Lebensgefahr wählen Sie bitte kostenlos die 0800-2322783 (Zusammen gegen Corona – die Telefonberatung der BZgA -Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)



Bild: pixabay 5041623

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